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JOE PENNA untersucht mit „STOWAWAY – Exclusive Interview“ den menschlichen Zustand und die moralische Komplexität

JOE PENNA Das erste Mal trat er vor einigen Jahren mit seinem Spielfilmdebüt „Arctic“ mit Mads Mikaelson auf mein Radar. Bereits mit einem herausragenden Lebenslauf und einer riesigen Fangemeinde auf YouTube dank seiner Musikvideos, kommerziellen Arbeiten und Kurzfilme, schaffte Autor/Regisseur Joe mit ARCTIC den Sprung in Spielfilme, einem Film, bei dem man sich fragt: „Warum hat er so lange gebraucht? “, um in dieses erweiterte Geschichtenerzählen einzusteigen. Er hat die Gabe, schwierige Fragen zu stellen und zu erforschen, diese oft unausgesprochenen Fragen, die sich um das Überleben des Menschen und seine Einsamkeit, Selbsterhaltung, diese moralischen Komplexitäten drehen, die den menschlichen Zustand ansprechen. Er sprach diese Themen in „Arctic“ an und tut dies erneut mit BLINDER PASSAGIER .

Mit einer kleinen Besetzung bestehend aus Anna Kendrick, Toni Collette, Daniel Dae Kim und Shamier Anderson und einem ebenso kleinen und begrenzten Schauplatz einer kleinen Raumstation geht STOWAWAY die moralische Komplexität des Lebens an und stellt die Frage, ob ich überlebe oder nicht überleben, wie weit wird ein Mann gehen, um zu überleben, gibt es Mitgefühl und Verständnis für ein Leben jenseits des eigenen. Joe greift diese Themen auf und erweckt sie, wie schon bei „Arctic“, nicht nur auf emotionale Weise zum Leben, sondern auch auf sehr taktile und greifbare Weise. Mit jeder glänzenden und nicht so glänzenden Oberfläche, jeder abgedunkelten Ecke, mit jedem Widerstand und Kondensator mischt sich alte Technik mit neuer, diese Greifbarkeit macht die Emotionalität und das gedankliche Hinterfragen zu etwas, das wir festhalten, das wir sehen können . Fokussiert, kraftvoll, forschend und intim, da sich jeder Einzelne mit Entscheidungen auseinandersetzen muss, von denen man hofft, sie nie treffen zu müssen. Was passiert, wenn ein versehentlich blinder Passagier die Mission gefährdet, indem er Lebenserhaltungssysteme beschädigt und Ressourcen gefährdet? Wer lebt? Wer darf sterben?

Joe ist ein nachdenklicher und anspruchsvoller Regisseur bei seiner Arbeit und ebenso nachdenklich in Gesprächen. Mit einem kontinuierlichen Rapport, den wir mit „Arctic“ aufgebaut haben, sprach ich ausführlich mit Joe über STOWAWAY, während wir in die Entstehung und Entwicklung der Geschichte eintauchten und dank des Produktionsdesigners Marco Rosser und des Kameramanns Klemens Becker, Editor, überzeugende und dennoch zurückhaltende Bilder schufen Ryan Morrisons Herausforderungen beim Bearbeiten und Finden von Tempo, die Magie des Komponisten Volker Bertelmann und ein vorbereiteter Klavierauszug und mehr.

HÖREN SIE ZU. . . . .

von debbie elias, exklusives interview 10.04.2021